Chemisch-Nickel

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Chemisch Nickel (DE)

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Das Chemisch-Nickel Verfahren - auch aussenstromlos Verfahren genannt - kommt dort zum Einsatz, wo formkomplexe Bauteile masshaltig und konturengetreu beschichtet werden müssen. Die röntgenamorphe Chemisch-Nickel-Schicht besitzt eine exzellente Duktilität und zeichnet sich durch eine hohe Korrosionsbeständigkeit aus. Im Abscheidezustand erreicht sie eine Härte von ca. 600 HV0,1. Eine geeignete Temperung steigert die Härte (bis ca. 1000 HV0,1) und verbessert die Verschleißeigenschaften. Aufgrund des hohen Phosphorgehaltes (10,5-12 Gew.%) ist die Schicht nicht magnetisch. Weitere Eigenschaften der Chemisch-Nickel-Schicht  sind die gute Lötbarkeit und die Verträglichkeit bei der Anwendung im Nahrungsmittelsektor und der Pharmazie. Die Chemisch-Nickel-Beschichtung der STI | Hartchrom erfüllt die Anforderungen nach DIN 50966 sowie der RAL-RG 660 ebenso wie die Anforderungen nach Mil-C-26074 B und der AMS 2404 B. Das Grundmaterial kann aus Stahl, Edelstahl sowie Buntmetall bestehen.

Chemisch–Nickel–Schichten finden in folgenden Bereichen Anwendung:

  • Textilindustrie (Düsen, Fadenführungen)
  • Elektrotechnik (Shielding)
  • Maschinenbau (Ventile, Druckwalzen, Gussformen)
  • Automotive (Zahnräder, Kupplungen, Getriebe)
  • Luft- und Raumfahrt (Hydraulik, Rohrleitungen)
  • Lebensmittel- und Pharmaindustrie (Rührer, Gehäuse, Schnecken)